Ensembles

Duo mit Stephanie Hamburger (Querflöte)

Stephanie Hamburger, Flöte, wurde in München geboren. Sie studierte zunächst bei J. Gärtner am Münchener Richard-Strauß-Konservatorium und legte bereits nach drei Jahren ihre künstlerische Reifeprüfung ab. Anschließend studierte sie als Stipendiatin des DAAD bei Peter-Lukas Graf an der Musikakademie Basel. 1987 schloß sie mit dem Solistendiplom ihr Studium ab und erhielt sofort einen Aushilfsvertrag als Soloflötistin bei den Münchner Philharmonikern. Im gleichen Jahr errang sie auch den begehrten 1. Preis beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn, nachdem sie ein Jahr zuvor bereits den 1. Preis in Uelzen gewonnen hatte und in die Bundesauswahl, "Konzerte Junger Künstler" des Deutschen Musikrates aufgenommen wurde. 1989 war sie auch Preisträgerin beim Internationalen Wettbewerb für Flötisten im japanischen Kobe. Stephanie Hamburger konzertiert mit namhaften deutschen und ausländischen Orchestern, bei internationalen Festspielen wie dem Schleswig-Holstein-Festival, den Ludwigsburger Festspielen, dem Mozartfest Würzburg und den Echternacher Festspielen. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie eine Schallplatteneinspielung bei Harmonia Mundi belegen ihre erfolgreiche Solistenkarriere. Sie war Soloflötistin im Radio-Sinfonieorchester Basel und ist derzeit Dozentin am Richard-Strauß-Konservatorium in München.

Programme

  1. Tangos, Milongas, Danzas: Werke von Piazzolla, Pujol, Villa-Lobos, Millet und Ponce
  2. Duowerke von Bach, Giuliani, Castelnuovo-Tedesco, Granados und Piazzolla

Pressestimmen

"Kammermusik auf höchstem Niveau. Mit stürmischem Applaus wurden die beiden Künstler für ihren brillanten und perfekt aufeinander abgestimmten Vortrag belohnt." (Passauer Neue Presse)

 

"Beim Meisterkonzert in der Kongreßhalle stimmte einfach alles: Das gut aufeinander eingespielte Duo ... musizierte so klangschön und poetisch, daß keine Wünsche offen blieben." (Gießener Anzeiger)

 

"Noch spritziger und spannender ging es bei der Aufführung der beiden modernen Werke zu. Mit Spielwitz und technischen Rafinessen musizierten S. Hamburger und M. Mangold die Sonatina von Mario Castelnuovo-Tedesco. Zum Schluss brillierten sie mit der Geschichte des Tango von Astor Piazzolla: nun malten die beiden Künstler ein Stimmungsbild südamerikanischen Lebensgefühls mit temperamentvoll aufregenden Rhythmen oder träumerisch sehnsuchtsvollen Melodien." (Erkelenzer Nachrichten)

Duo mit Jeanette Pitkevica (Violine)

Jeanette Pitkevica, in Riga, Lettland geboren, wird von Ihren Kritikern vielfach als eine "junge Himmelsstürmerin" und "Senkrechtstartern" bezeichnet. Im Februar 2007 schloss Sie ihre Künstlerische Ausbildung mit der Glanznote 1,0 bei Prof. Walery Gradow an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim ab. Abschließend absolvierte Sie ein Aufbaustudium für solistische Ausbildung bei Prof. Walery Gradow und Prof. Marco Rizzi, das Sie 2010 mit einem fulminanten Konzert in Rosengarten in Mannheim beendete. Sowohl Fach-Publikum als auch Medien charakterisierten Sie aufgrund ihrer "geigerischen Passioniertheit" als "Instrumentalakrobatin" und "Hexenmeisterin, die durch Feinschliff und ihr empfindsames, differenziertes Spiel die Hörer durch Schattierungsreichtum und Intensität in ihren Bann zog."

Jeanette Pitkevica ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe: u.a. Wettbewerb der Musikschulen Lettlands; Internationaler B. Dvarionas Wettbewerb, Vilnius/Litauen; Internationaler J. Heifetz-Wettbewerb, Vilnius/Litauen; Bis 2006 Stipendiatin Wilhelm-Müller-Stiftung, Mannheim. 2007 Zuerkennung des DAAD-Preises für ausländische Studierende. Vom Dezember 2009 – 2012 Stipendiatin der "Live Yehudi Music Menuhin Now".

Im Rahmen ihrer internationalen Konzerttätigkeit gastierte Sie unter anderem in Lettland, Litauen, Schweiz, Italien sowie England. Große Erfolge konnte sie als Solistin beispielweise im Rahmen der Solistischen und Kammermusikalischen Konzerte in Tel-Aviv, Heifa und Yafa/ Israel feiern. Von 2006 bis 2014 war Jeanette Pitkevica neben ihrer Solistentätigkeit erste Konzertmeisterin des Festival-Orchesters des "Schlossfestspiele Zwingenberg". Seit 2007 Mitorganisatorin und musikalische Leiterin der "Konzertreihe in Viernheim". Seit Sommersemester 2015 ist Jeanette Pitkevica Dozentin an der Hochschule für Musik Mannheim als Assistentin von Professor Marco Rizzi.

Programme

  1. Sehnsucht Süden
    Virtuose Duos von Paganini, Giuliani, Granados, Piazzolla u.a.
  2. Latin Dance
    Werke von Piazzolla, Pujol, Millet, Barrios u.a.
  3. Spanien und Südamerika
    Werke von Machado, Cordero, Piazzolla, de Falla u.a.
  4. Von Barock bis Tango
    Werke von Vivaldi, Molino, Piazzolla u.a.
  5. Romantische Saitenklänge
    Werke von Schubert, Paganini, Mertz, Burgmüller u.a.

Pressestimmen

"Das außergewöhnliche Konzert war nicht nur für die Ohren ein voller Genuss, sondern wegen der leidenschaftlichen Darbietung der beiden Interpreten auch ein Augenschmaus." (Main-Echo)

 

"… ein außergewöhnliches Konzert, bei dem Geige und Gitarre innige und glühende Dialoge führen. Doch nicht nur für die Ohren der Gäste war das Konzert ein voller Genuss. Auch der Anblick der beiden Interpreten bei der leidenschaftlichen Ausführung ihrer musikalischen Darbietung, fesselte die Zuhörer. Ob sanft oder energisch, melancholisch oder fröhlich - die ausgewählten Stücke ergänzten sich und wiesen eine Vielfalt auf, welche die Besucher in verschiedene Gefühlswelten einlud." (Mannheimer Morgen)

Duo mit Mirjam Schröder (Harfe)

Mirjam Schröder, Harfe. Bereits mit 13 Jahren gab die Harfenistin Mirjam Schröder ihr Konzertdebüt mit Mozarts Doppelkonzert für Flöte und Harfe, inzwischen gastiert sie auf Bühnen in aller Welt, wie dem Concertgebow Amsterdam, Conservatorium Krakow, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, im Theater Baden-Baden, beim Festival de Harpe Garegilesse sowie bei den Europäischen Harfenkongressen in Lyon und Prag. Mirjam Schröder konnte schon nach vierjähriger Ausbildung an der Harfe einen ersten Preis beim Deutschen Salvi-Harfenwettbewerb gewinnen. Weitere Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, wie dem 1er Concours National de l'Assotiation de la Harpe in Brüssel 1998, dem deutschen Hochschulwettbewerb in Mannheim 2000, dem Reinl-Wettbewerb in Wien/München 2000, dem Concorso Arpista Ludovico 2002 in Madrid und dem ARD-Wettbewerb 2004 in München folgten. Dies führte sie als Solistin zu namenhaften Orchestern wie dem SWR-Sinfonieorchester Kaiserslautern, den Osnabrücker und Bielefelder Philharmonikern und dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Rundfunkaufnahmen und Konzertmitschnitte erfolgten für den NDR, WDR, SWR, BR und das Deutschlandradio. Ihr Studium an der Hochschule für Musik Detmold bei Catherine Michel und Godelieve Schrama hat sie im Februar 2005 mit dem Konzertexamen beendet. Mirjam Schröder ist neben der solistischen Tätigkeit auch in Kammermusikensembles mit Flöte oder Cello und in Ensembles für Neue Musik zu hören. Ab Wintersemester 2006/07 ist sie auch als Dozentin für Harfe an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar tätig.

Programme

  1. Soiree Espagnol
    Spanische Werke von Alberto Rodriguez Molina, Manuel Murgui, Francisco Serrano, Juan Manuel Cortes (alle Mirjam Schröder und Maximilian Mangold gewidmet) und Enrique Granados
  2. Romantische Saitenklänge
    Werke von Enrique Granados, Alfonso Hasselmans, Ferdinando Carulli, Maximo Diego Pujol u.a.
  3. Tanguisimo
    Südamerikanische Musik aus Brasilien, Argentinien und Mexiko von Sergio Bosser, Marco Pereira, Maximo Diego Pujol (alle Mirjam Schröder und Maximilian Mangold gewidmet) Astor Piazzolla und Alberto Ginastera
  4. Saitenimpressionen
    Werke von Maximo Diego Pujol, Ulrich Leyendecker, Alois Bröder, Jörg-Petter Mittmann (Mirjam Schröder und Maximilian Mangold gewidmet) und Jurian Andriessen
  5. Saitenspiele
    Neue Musik u.a. von Dieter Mack, Ulrich Leyendecker, Cord Meijering, Gerhard Müller-Hornbach, Hubert Hocher, Timo Jouko Herrmann (alle Werke Mirjam Schröder und Maximilian Mangold gewidmet)
  6. Nachtklänge
    Werke von Ulrich Leyendecker, Peter Helmut Lang, Veit Erdmann-Abele (Mirjam Schröder und Maximilian Mangold gewidmet) Benjamin Britten, Marcel Tournier

Pressestimmen

"...eine Klangvielfalt, die vom ersten Augenblick an eine andächtige Stille auslöste." (Eilenburger Zeitung)

 

"Das Publikum war von der überwältigenden Klangfülle dieses Duos hingerissen." (Thüringer Landes-Zeitung)

Duo mit Clemens Löschmann (Tenor)

Der in Berlin geborene Tenor Clemens Löschmann wurde an der Hochschule der Künste (UdK) von Professor Johannes Hoefflin ausgebildet und hat in den Meisterklassen der Professoren Aribert Reimann und Dietrich Fischer-Dieskau studiert. Er war Stipendiat der Gotthard-Schierse-Stiftung, der Komischen Oper Berlin und der Richard-Wagner-Stipendien Stiftung. Im Opernbereich war er an zahlreichen Produktionen verschiedener Opernhäuser und freier Gruppen u. a. in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich beteiligt. Clemens Löschmann war festes Ensemblemitglied am Opernhaus Bremen. Weitere auch internationale Gastengagements führten ihn bislang u. a. an die Komische Oper Berlin, an die Frankfurter Oper, zum Royal Opera House Covent Garden, London, an das Teatro Carlo Felice, Genua und an das Gran Teatro del Liceu, Barcelona. Zu seinem umfangreichen Repertoire zählen neben den Tenorpartien der Mozart-Opern auch große lyrische Rollen in Werken des 20. Jahrhunderts. Mittlerweile hat Clemens Löschmann an den Uraufführungen von acht Opern mitgewirkt, deren höchst anspruchsvolle Partien zum Teil speziell für ihn komponiert wurden. Im Oratorien- und Konzertfach ist Clemens Löschmann für alle Partien seines Faches sowohl im barocken, klassischen, romantischen, als auch im zeitgenössischen Repertoire international ein gefragter Solist. Einen besonderen Schwerpunkt seiner Konzerttätigkeit bilden die Evangelisten- und Tenorpartien in den Oratorien und Kantaten J. S. Bachs. In seinen Soloprogrammen widmet sich Clemens Löschmann neben der Pflege des klassischen Kunstliedes intensiv der Aufführung moderner und zeitgenössischer Liedliteratur. Unlängst war Clemens Löschmann bei der Wiederaufführung des I. Concert of Sacred Music von Duke Ellington erstmalig auch im Bereich des Jazz zu hören. Konzertreisen führten ihn in viele Länder Europas. DVD, CD und Rundfunkproduktionen von Opern, Konzerten und Liederabenden u. a. für DeutschlandRadio, den NDR, WDR, RadioBremen, RAI, DRS, RÚV und RNE dokumentieren das breite Spektrum seiner sängerischen Tätigkeit. An der Hochschule für Künste Bremen hat Clemens Löschmann einen Lehrauftrag für das Fach Gesang inne.

Programme

Duo mit Heike Nicodemus (Traversflöte)

Heike Nicodemus, Traversflöt, ist eine gefragte Spezialistin auf ihrem Instrument und gibt als Solistin, Kammermusikerin und Orchestermusikerin zahlreiche Konzerte. Nach erfolgreich absolviertem Blockflötenstudium bei Prof. Dr. Ulrich Thieme an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, studierte sie Traversflöte zunächst bei Prof. Dr. Linde Brunmayr an der Musikhochschule Trossingen. Schon während ihres Blockflötenstudiums begann die anhaltende intensive Auseinandersetzung mit der historischen Aufführungspraxis. Später studierte sie bei dem herausragenden Traversflötisten Barthold Kuijken am Königlichen Konservatorium in Den Haag und erwarb bereits nach 2 Jahren die Zulassung zum Konzertexamen. Im Laufe der Studien entstand der Kontakt zu verschiedenen führenden Barockorchestern. So trat sie u.a. mit Concerto Köln, Das kleine Konzert, dem Stuttgarter Barockorchester, l'Arpa Festante München, Chursächsische Capelle Leipzig, Sol Sol La Sol Salzburg auf. 1995 wirkte sie bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele, 2000 bei den Göttinger Händelfestspielen mit. Zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen (u.a. bei Teldec und Capriccio) folgten. Als Dozentin war sie auf verschiedenen Musikfestivals tätig, u.a. bei den Internationalen Musikfestwochen Innsbruck. Seit 2002 lehrt sie Traversflöte und historische Aufführungspraxis an der Staatlichen Hochschulen für Musik in Karlsruhe und Trossingen.

Programme

  1. "Das klinget so herrlich" - W. A. Mozart in Bearbeitungen seiner Zeit
    • Ferdinando Carulli (1770-1841): Quintette de Mozart op. 156 (arrangé pour Guitare et Flute)
    • W.A. Mozart/J.G. Busch: Opernarien aus "Figaros Hochzeit" (als Notenausgabe 1838/39 erschienen)
    • Fernando Sor (1778-1839): Introduktion und Variationen über "Das klinget so herrlich" aus der Zauberflöte (Gitarre Solo)
    • W.A. Mozart: Opernarien aus "Die Entführung aus dem Serail" (nach einer anonymen Ausgabe von 1792)
    • W.A. Mozart: Sonate A-Dur KV 331/332 (bearbeitet von Andreas Traeg, ca. 1803)
  2. Kammermusik aus Klassik und Romantik
    Werke von Francesco Molino, Wolfgang Amadeus Mozart, Caspar Joseph Mertz, Napoleon Coste und Mauro Giuliani

Pressestimmen

"Die beiden Vollblutmusiker Heike Nicodemus und Maximilian Mangold gaben eine wohlklingende Antwort darauf, wie die Musik Mozarts zu seiner Zeit wirklich geklungen haben mag. Heike Nicodemus gilt als eine der wenigen Musikerinnen im deutschsprachigen Raum, die die Traversflöte so spielerisch gekonnt zum Singen bringt: glockenklar, aber immer mit dem typisch weichen, kammermusikalisch intimen Ton, wie er nur einem Holzblasinstrument zu entlocken ist. Mangolds Spiel hat eine sinnliche, affektfreie Leichtigkeit, die süchtig macht - süchtig nach mehr von diesen kleinen Kammermusikalischen Kunstwerken. Im Zusammenspiel mit Heike Nicodemus entstand ein Zusammenklang von traumwandlerischem Verständnis für das jeweils andere Instrument, eine Synthese von technischem Können und musikalischer Reife, die beide Künstler auszeichnet. Die Wehrkirche wirkte hier als idealer Klangkörper, der das Motto des Abends verständlich machte: Das klinget so herrlich..." (Fränkische Nachrichten)

 

"Ein kunstvoll geschliffenes Juwel war der kammermusikalische Abend und entsprechend hochkarätig gestaltete sich die Besetzung mit Maximilian Mangold als Meister der historischen Gitarre und Heike Nicodemus mit virtuosem Traversflötenspiel. Alle Facetten der Liebe ergossen sich aus den beiden historischen Instrumenten bei den Opernarien aus 'Don Giovanni'. Schwärmend, träumerisch, stürmisch und dann wieder spritzig wie Champagner hauchten sie den Bühnenbildern Leben ein. Die Lust an der Musik und das Staunen über das herrliche Klingen übertrugen sich auf die Zuhörer, die den Atem anzuhalten schienen." (Badische Zeitung)

 

"Wenngleich Traversflöte und Gitarre keine typischen Mozartbesetzungen sind, konnte man auf die Bearbeitungen gespannt sein. Bedeutende Kompositionen sind unverwüstlich, Transkriptionen können sie sogar in neuem Glanz erscheinen lassen. Die klassischen Instrumente - Kopien nach Originalen von 1786 und 1840 - brachten leise und in ungehörten Klangfarben den musikalischen Extrakt der Werke zum Vorschein. M. Mangold brillierte im Solo bei den Bearbeitungen des Gitarrenvirtuosen Fernando Sor. Zauberhaft der Klangreichtum auch beim Wechsel mit Flageoletttönen. Mozarts zweitberühmteste Klaviersonate wurde zum besonderen Ereignis: Heike Nicodemus arbeitete sehr eindrucksvoll, einfühlsam gestützt durch die Gitarre, die Melodievariationen heraus, die im originalen Klaviersatz schon einmal undeutlicher werden können. Dass der türkische Marsch sanfter daherkam, betonte den melancholischen Gehalt der packenden a-moll-Melodie." (Dorstener Zeitung)

Trio Kontraste mit Stephanie Hamburger (Flöte) und Christian Euler (Bratsche)

Stephanie Hamburger, Flöte, wurde in München geboren. Sie studierte in München bei Jochen Gärtner und in Basel als Meisterschülerin von Peter-Lukas Graf. Als Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe, u.a. des Deutschen Musikwettbewerbes, der Bundesauswahl des Deutschen Musikrates, dem Internationalen Kuhlau-Wettbewerb Uelzen, dem Internationalen Wettbewerb für Flötisten in Kobe, Japan, wurde sie von zahlreichen deutschen und ausländischen Orchestern als Solistin engagiert. Sie konzertierte bei internationalen Festspielen wie dem Schleswig-Holstein-Festival, den Ludwigsburger Festspielen, den Echternacher Festspielen, dem Mozartfest Würzburg. Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen liegen in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen vor. Stephanie Hamburger war Soloflötistin im Radio-Sinfonieorchester Basel. Heute lebt sie in München und ist Dozentin am dortigen Richard-Strauss-Konservatorium.

Christian Euler, Bratsche, erhielt seine Ausbildung an der Juilliard School in New York. Er schloß sie mit dem "Masters Degree" ab. Zu seinen Lehrern zählten Margaret Pardee, Walter Trampler, Ulf Hoelscher und insbesondere Emanuel Vardi in New York. Außerdem besuchte er Meisterkurse bei Joseph Gingold und Bruno Giuranna. Von 1984 bis 1991 war Christian Euler einer der Solobratscher beim Philadelphia Orchestra. Neben Solokonzerten in Deutschland, Italien, Kanada und den USA tritt er häufig in Kammermusikensembles auf. Er war unter anderem Mitglied des Philadelphia Chamber Ensembles. Zu seinen Kammermusikpartnern zählten neben vielen anderen Franco Gulli, Bruno Giuranna, Natalia Gutman und Radu Lupu. Christian Euler wurde 1991 als Professor für Viola und Kammermusik an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz berufen.

Programme

  1. Trios von Diabelli, David, Takacs, Matiegka
  2. Trios und Duos von Bach, Badings, Kreutzer, de Falla und Piazzolla
  3. Trios des 20. Jahrhunderts (David, Takacs, Badings, Kelterborn)

Pressestimmen

"Das Trio Kontraste überzeugt auf der ganzen Linie. Die drei jungen Musiker begeisterten durch instrumentale Brillanz und einwandfreies Ensemblespiel." (Taunus Zeitung)

 

"Gleich zu Beginn zeigte das Trio Kontraste seine besonderen Qualitäten. Das gleichberechtigte Zusammenspiel stand im Vordergrund. Genau aufeinander abgestimmt ergänzten sich die Musiker trotz des Zusammentreffens völlig unterschiedlicher Instrumente." (Nordfriesische Nachrichten)

Vlach Quartett Prag und Maximilian Mangold

Vlach-Quartett Prag (Jana Vlachová, Violine - Karel Stadtherr, Violine - Petr Verner, Viola und Mikael Ericsson, Violoncello). Das Quartett wurde im Jahre 1982 gegründet. 1985 errang es einen bedeutenden Erfolg als Preisträger des internationalen Streichquartett-Wettbewerbs in Portsmouth in England. 1988 wurde es von der Hindemith-Stiftung zu den vom berühmten Melos-Quartett geleiteten internationalen Meisterkursen in der Schweiz eingeladen. Ein Zitat aus der Bewertung vom Melos-Quartett: "Jana Vlachová strahlt als Primarius des Ensembles ein besonderes Charisma aus, das nicht nur den Hörer fesselt, sondern auch absolute Homogenität im Ensemble garantiert und über die virtuos musizierenden Mittelstimmen bis zur wunderbaren Ergänzung durch den Cellisten Mikael Ericsson führt."
Während seiner bisherigen Karriere errang das Quartett eine Reihe von weiteren Erfolgen und Preisen:

Die gegenwärtige Discographie zählt 30 Titel und jedes Jahr kommen drei bis vier neue hinzu. Das Vlach-Quartett konzertiert nicht nur in ganz Europa (am häufigsten in Deutschland, Schweden, Dänemark und Spanien), sondern auch in den USA, in Japan und Neuseeland. Es trat in einer Reihe von bekannten Festivals auf, wie z.B. Schleswig-Holstein Musikfestival, Scharwenka-Festival Lübeck, Sandwiken (Schweden), Santorini (Griechenland), Auckland (Neuseeland), Wiltz (Luxembourg) Tivoli (Kopenhagen). Es spielte auch in wichtigen Konzertreihen namhafter Konzerthäuser in Prag, Stockholm, Kopenhagen, Luxembourg Stuttgart u.a.m. Seine Konzerte wurden häufig von Rundfunksendern übertragen: vom Bayerischen Rundfunk, Schwedischen Rundfunk, Dänischen Rundfunk, Radio France, Tschechischer Rundfunk. Bei der Interpretation von Quintetten und weiteren Kammermusikwerken wirken namhafte Künstler mit. Zu ihnen gehören z.B: E. Brunner, D. Klöcker, E. Trenkner, J. Jando, I. Klánský. J. Simon das Janácek-Quartett u.a.

Programme

  1. Italienische Serenade
    Werke von Boccherini, Pucchini, Wolf und Castelnuovo-Tedesco
  2. Soirée Espagnole
    Werke von Arriaga, Torroba, Turina, Rodrigo und Boccherini
  3. Lateinamerikanische Kammermusik
    Werke von Brouwer, Pujol, Piazzolla und Villa-Lobos

Pressestimmen

"'Soirée espagnole' lautete das Motto des bekannten Prager Vlach-Quartetts und des Gitarristen Masimilian Mangold beim 121. Konzert der Musikfreunde in Leck. Über 100 Besucher zeigten sich begeistert über den temperamentvollen spanischen Abend. Eingangs erklang eine Perle der Streichquartettkunst: Juan Crisostomo de Arriagas von endlosen Melodien durchseeltes Streichquartett Nr. 1 d-Moll. Dieser früh entwickelte, aber schon mit 20 Jahren 1826 gestorbene spanische Geiger und Komponist, hinterliess mit diesem Werk ein an Mendelssohn und Schubert erinnerndes Meisterwerk, das das Vlach-Quartett spannungsvoll, schwungvoll und besonders dicht musizierte. Dadurch kam die diesem Quartett innewohnende Melancholie vollends zum Ausdruck. Präzise Rhythmik und das warme Klangvolumen des Ensembles rundeten diese dynamische und frische Interpretation ab. Frederico Moreno Torrobas 'Puertas de Madrid' ist ein Zyklus von sieben programmtischen Stücken für die Sologitarre. Einzelne Stadttore Madrids werden hier südländisch elegant und klanglich eindrucksvoll dargestellt. Maximilian Mangold besitzt die Gabe, mit seinem äußerst sensiblen und technisch makellosen Spiel, das Publikum zu verzaubern: innigste Konzentration und virtuose Perfektion kennzeichnen Mangolds Gitarrenspiel. Nach der Pause erklang das mit spanischem Nationalkolorit übervolle 'Gebet des Stierkämpfers' von Joaquin Turina, während Luigi Boccherinis Quintett (unter Mitwerkung von Maximilian Mangold) 'La Ritirata di Madrid' ein wahrer Ohrenschmaus fast im Sinne eines Gassenhauers war. Diese enorm rhythmische und sich ständig steigernde Musik ist eine Reihe von Variationen, die besonders durch ihren dargebotenen musikalischen Charme bestachen. Eine einzigartige Schlusswirkung erzielte das Ensemble mit Boccherinis mitreissendem 'Fandango'. Die beiden ersten Sätze dieses Quintetts spielten das Vlach-Quartett mit Maximilian Mangold derartig spannungsantreibend, dass der Fandango im dritten Satz dieses Quintetts seine ganze tänzerische Wucht entfalten konnte: faszinierendes Streicherensemblespiel kombiniert mit elementarer Musizizierfreude, vor allem natürlich dann, wenn Mikael Ericsson kurz die Kastagnetten erschallen läßt." (Nordfriesische Nachrichten)

 

"Die brillanten Musiker zogen ihr Publikum sofort in ihren Bann. Fast hätte man eine Stecknadel fallen hören können. So konzentriert lauschten die Klassikfans dem virtuosen Können, der leidenschaftlichen Ausdrucksstärke sowie der unübertrefflichen Klangharmonie. Und so war nach dem 'Fandango-Quintett' Spanien sogar mitten in Buchen spürbar, hörbar und fast zum Greifen nah. Der begeisterte Beifall des Publikums unterstrich diese Feststellung am Ende dieses musikalischen Hochgenusses."
(Fränkische Nachrichten)